Der Mops ist ein relativ kleiner und leichter Hund, der nicht selten mehr als 15 Jahre alt wird. Er kann in jeder Wohnung gehalten werden.

Die charakteristischen Merkmale des Mopses sind

seine großen Augen
die kleinen Knopf-Ohren
seine kurz gezüchtete Schnauze
ein freundliches und niedliches Aussehen
Familien- und Begleithund

Der Mops unterscheidet sich mit seinem "ganz eigenen" Wesen von anderen Hunderassen. Als fröhlicher, freundlicher, kluger und pflegeleichter Hund ist er ein idealer Familien und Begleithund.

Der Mops ist sehr kinderlieb, denn er lässt viel "mit sich machen", ohne böse zu werden. Auch wenn man seine Kinder dazu erziehen sollte es nicht zu tun - der Mops bleibt ruhig, auch wenn die Kinder ihm am Ohr oder Schwanz ziehen...

Trotz aller ruhigen Art hat der Mops in regelmäßigen Abständen seine "wilden 5 Minuten" (häufig nach dem Essen) in denen er sich austobt.

 

Verträglichkeit mit anderen Haustieren

Der Mops versteht sich im Allgemeinen sehr gut mit anderen Möpse und auch mit Katzen. Mit anderen Hunderassen versteht er sich ebenfalls, benötigt jedoch ein wenig mehr Anlaufzeit, um "warm zu werden".

 

Gewicht

Je nach Geschlecht sollte ein Mops im Idealfall 8-11 Kilo wiegen.

Der FCI (Fédération Cynologique Internationale) veröffentlicht als Dachverband Rassebeschreibungen zur Förderung der Kynologie und des Wohlergehens von Hunden.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN OFFIZIELLEN STANDARDS: 13.10.2010.

(Quelle: http://www.mopsclub.de/index.php/2013-12-20-12-09-04/fci-standard, Abruf vom 02.12.2014)

 

URSPRUNG: China.

PATRONAT: Grossbritannien.

VERWENDUNG: Gesellschaftshund.

KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 9 Gesellschafts-und Begleithunde. Sektion 1.1 Kleine doggenartige Hunde. Ohne Arbeitsprüfung.

 

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS

Über den Ursprung dieser Rasse, welche wohl vom Orient gekommen sein muss, ist ziemlich viel diskutiert worden. Sein Heimatland ist mit China angegeben, wo stumpfnasige Hunde immer beliebt waren. Er fand seinen Weg nach Europa mit den Geschäftsleuten der Niederländischen Ost Indien Gesellschaft und wurde schon um 1500 in den Niederlanden bewundert. Tatsächlich bekam der Mops das Symbol fűr die kőniglichen Patrioten.

Nach England kam der Mops als William III. den Thron bestieg. Bis 1877 war die Rasse hier nur in hellfalbfarbig bekannt aber dann wurde ein schwarzes Paar vom Orient eingefűhrt.

Belastungstest / Zuchttauglichkeitsprüfung

Durch die kurz gezüchtete Nase wird viel über Atemprobleme des Mopses geschrieben und geredet. Ein gesunder Mops hat keine Atemprobleme.

Sollte ein Mops solche Probleme aufweisen, darf mit ihm nicht gezüchtet werden!

Deshalb haben die beiden für Möpse zuständigen VDH-Vereine im Rahmen der vorgeschriebenen Zuchttauglichkeitsprüfung einen Belastungstest entwickelt, um kranke Hunde identifizieren und von der Zucht ausschließen zu können.

Bitte Achtung vor "schwarzen Schafen"!

Leider trifft das aber nur auf VDH-Möpse zu.

Bei Hunden aus anderer Quelle haben Sie diese Gewissheit nicht.

Der deutsche Mopsclub vermittelt "Notmöpse"!

Der deutsche Mopsclub (www.mopsclub.de) sucht und findet für Möpse, die z.B. im Tierheim untergebracht sind, möglichst schnell ein neues und dauerhaftes Zuhause.

Er übernimmt die Kosten für Operationen und Arztbesuche, falls diese notwendig sind, bevor die Notmöpse in ihr neues Zuhause kommen. Ebenso übernimmt er die Tierheimkosten für die vermittelten Möpse sowie (falls notwendig) die Fahrtkosten, um diese Möpse aus ihrer Misere zu erlösen.

Alle Mitglieder arbeiten dort ehrenamtlich, daher fließt der gesamte Erlös dieser Aktionen ausschließlich dem Notfond zu.

Welche Anhaltspunkte habe ich um einen gesunden Mops zu erwerben?

 

Ein reinrassiger Mops mit Papieren von einem anerkannten VDH Mops Züchter hat seinen berechtigten Preis.

Eine richtige, nach Regeln züchtende Zucht nimmt nur gesunde und auf Zuchttauglichkeit geprüfte Möpse in die Verpaarung auf. Diese verantwortungsvolle Zucht hat jedoch seinen berechtigten Preis für alle Dienstleistungen "um die eigentlichen Welpen herum", wie z.B. Untersuchung zum Ausschluss von Erbkrankheiten, Impfungen, Züchterverzeichniseintragung und Welpenanmeldung sowie Anfertigung des Stammbaums.

Sollten Sie einen Mops aus einer seriösen ausländischen Zucht erwerben wollen, kommen ggf. zusätzlich Reisekosten auf Sie zu.

Zum Vergleich: In 2013 wurden nach diesen strengen, verantwortlichen Regeln 470 Möpse gezüchtet (Im "Deutscher Moosclub e.V." und "Verband für Kleinhundezüchter e.V."). Bei Tasso (https://www.tasso.net) wurden in 2013 hingegen ca. 2700 Möpse als "neu erworben" registriert. Die Differenz verkaufter Möpse stammt daher aus anderen "Quellen".

 

Ein reinrassiger Mops ohne Papiere von einem privaten Züchter ist günstiger, aber ohne Kontrolle.

Es gibt auch Möpse "von Privat", bei denen Sie zwar keine Papiere bekommen, die aber ebenso reinrassig sind. Hierbei sollten Sie beachten, dass Sie zwar weniger zahlen, aber eine Kontrolle nicht mehr gegeben ist.

 

Bitte denken Sie auch an unsere Tierheime!