Die Mops Pflege verlangt nicht mehr Aufwand als bei anderen Hunderassen. Wenn Sie die wichtigsten Pflegetips beherzigen, werden Sie und Ihr Mops lange Zeit gemeinsam gesund verbringen können.

  

Seine "Wohnung"

Möpse gehören nicht in den Zwinger sondern benötigen den direkten Familienbezug.

  

Fellpflege

Der Mops ist ein kleines "Haarmonster". Er verliert eigentlich immer Haare - mal weniger und im Fellwechsel mal mehr - aber eigentlich immer...

Der Mops hat kurzes, sehr feines und weiches Fell. Im Gegensatz zu langhaarigen Hunderassen verfilzt das Fell jedoch nicht. Es genügt daher das Fell einmal pro Woche durchzubürsten. Die meisten Möpse genießen diese angenehme Massage.

Ernährung
Verwertbarkeit im Magen-Darmtrakt

Fleisch (gegart): ca. 90%
Fleisch (gekocht): ca. 80%
Herkömmliches Dosenfutter: ca. 45%-55% (je nach Fleischanteil)
Trockenfutter: ca. 30%-40%


Frischfleisch

Jede Tierart ist von der Evolution auf eine bestimmte Ernährungsweise ein­gerichtet. Hunde und Katzen sind Spezialisten im Jagen und Erlegen ihrer Beute. Ihre Verdauung und Verwertung ist daher auf tierische Fette und Proteine spezialisiert.

Der Hauptbestandteil der Mopsernährung sollte Fleisch sein!

Auch wenn es "bequem" ist auf industrielles Trockenfutter zurückzugreifen, so tun sie Ihren Möpsen mit Frischfleisch noch immer den besten Gefallen, wenn es um artgerechte, verwertbare und gesunde Nahrung geht. Wenn Sie auf Trockenfutter nicht verzichten können oder wollen, dann achten Sie bitte auf einen möglichst hohen Fleischanteil (von z.B. 70%).

Tipp: Lassen Sie sich von einem lokalen Anbieter ihr Frischfleisch in fertigen Portionstüten vorbereiten und frieren Sie diese ein. So haben Sie Tag für Tag nach dem Auftauen Frischfleisch für Ihre Möpse. Das ist genau so praktisch wie das Portionieren von Trockenfutter...

Impfungen durch den Züchter

Kaufen Sie einen Welpen bei einem VDH Züchter dann hat der Welpe alle nötigen Impfungen seines Alters bereits erhalten.

Impfpass

Jede Impfung wird im Impfpass eingetragen. (Der Name des Hundes, Name und Adresse des Besitzers, das Impfdatum, der verwendete Impfstoff sowie die Chargenbezeichnung werden dabei vermerkt)

Der Impfpass sollte sorgfältig aufbewahrt und zu jedem Tierarzt und bei jeder Hundeausstellung vorgelegt werden. Auch im Ausland sollte er immer mitgeführt werden.

 

Pflicht- und Wahlimpfungen

Bestimmte Krankheiten sind beim Mops zwar selten - trotzdem kann nur eine Impfung dafür sorgen, dass dies auch so bleibt. Es wird zwischen Non-Core-Vakzinen (Wahlimpfungen) und Core-Vakzinen (Pflichtimpfungen) unterschieden, um die Zahl der Impfungen so gering wie möglich und den Nutzen so groß wie möglich zu halten

Die Pflichtimpfungen müssen zwingend vorgenommen werden, um Epidemien vorzubeugen. Die Notwendigkeit der Wahlimpfungen richtet sich den individuellen Haltungsbedingungen, der Konstitution und dem Alter des Mopses.

Gemeinsam mit dem Tierarzt sollten Sie ein individuelles Impfprogramm festlegen, bei dem auch die Impfintervalle festgelegt werden.

Möpse sind gesunde kleine Hunde, die selten krank werden. Schauen Sie bitte trotzdem genau hin.

Wenn Sie Veränderungen beobachten, weil Ihr Mops z.B. das Futter verweigert, vermehrt trinkt oder die Augen kneift, ist irgend etwas nicht normal.

Bei Möpsen aus unkontrollierten Zuchten sind leider auch Erbkrankheiten nicht ganz auszuschließen. Möpse mit "schlechten Genen" werden von verantwortungsvollen Züchtern nicht in die Zucht genommen!

Alle Hunde benötigen einen sicheren und langlebigen Schutz gegen Parasiten wie Zecken, Flöhe, Milben und Würmer. Der Mops macht dabei keine Ausnahme.

 

Zecken

Wenn sich Ihr Mops viel im Freien aufhält, dann besteht Zeckengefahr. Sie sollten Ihren Mops nach jedem Spaziergang unbedingt auf Zecken absuchen und vom Fell absammeln (sollten Sie sich noch nicht festgebissen haben) bzw. mit einer Zuckerzange enfernen. Mit einer Zeckenzange reicht meist ein gezielter Griff und eine Drehung und die Zecke ist gezogen.

"Übersehene" Zecken können sich mit dem Blut des Mopses vollsaugen und bis zum 6fachen der eigenen Körpergröße (der Zecke, nicht des Mopses...) heranwachsen. Irgendwann fallen sie dann von selber ab - aber für den Mops sind sie störend und ein Überträger schwerer Krankheiten!