Alle Hunde benötigen einen sicheren und langlebigen Schutz gegen Parasiten wie Zecken, Flöhe, Milben und Würmer. Der Mops macht dabei keine Ausnahme.

 

Zecken

Wenn sich Ihr Mops viel im Freien aufhält, dann besteht Zeckengefahr. Sie sollten Ihren Mops nach jedem Spaziergang unbedingt auf Zecken absuchen und vom Fell absammeln (sollten Sie sich noch nicht festgebissen haben) bzw. mit einer Zuckerzange enfernen. Mit einer Zeckenzange reicht meist ein gezielter Griff und eine Drehung und die Zecke ist gezogen.

"Übersehene" Zecken können sich mit dem Blut des Mopses vollsaugen und bis zum 6fachen der eigenen Körpergröße (der Zecke, nicht des Mopses...) heranwachsen. Irgendwann fallen sie dann von selber ab - aber für den Mops sind sie störend und ein Überträger schwerer Krankheiten!

 

Flöhe

Flöhe sind hartnäckig und sehr widerstandsfähig, die sich besonders auf Warmblütern und Textilien wohl fühlen. Ein Mops-Flohbefall sollte sofort behandelt werden, da Flöhe auch (wenn auch selten) auf den Menschen überspringen können.

Häufiges Jucken und kleine Bisswunden sind "Indizien" für einen Flohbefall. Als "Beweis" nutzen Sie einen Kamm beim Mops. Mögliche kleine schwarze "Punkte" auf dem Kamm vermischen Sie mit Wasser. Wenn sich die schwarzen Punkte rot verfärben, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Flohbefall vor.

Zur Bekämpfung der Flöhe können Sie Flohhalsbänder sowie Puder, Shampoos oder Flüssigkeiten benutzen. Vom ständigen, präventiven Tragen wird jedoch ganz dringend abgeraten! Lassen Sie sich gerne von Ihrem Tierarzt und der Apotheke beraten.

 

Milben

Milben lieben die Ohren und den Fellansatz von Möpsen und leider häufig nicht erkannt - können allerdings schwere Erkrankungen verursachen.

Häufiges Jucken ist auch hier ein "Indiz" für einen Milbenbefall. Als "Beweis" können Sie ebenfalls einen Kamm benutzen. Bei einem Silbenbefall fallen dann kleine Milbeneier zu Boden. (Tipp: Stellen Sie den Mops auf eine weiße Unterlage damit sie die herunterfallenden Eier sehen können)

Zur Bekämpfung von Milben lassen Sie sich gerne von Ihrem Tierarzt und der Apotheke beraten, da es unterschiedliche Milbenarten mit jeweils unterschiedlicher Bekämpfung gibt.

 

Würmer

Die Diagnose von Würmern als "Dünndarm-Parasit" Wurmbefalls gestaltet sich sehr schwierig. Von Aussen ist ein Wurmbefall häufig nicht erkennbar. Einzig ein Gewichtsverlust oder häufige, anhaltende, gelblich und ölige Durchfälle wären "Indizien".

Präventiv sollte der Mops regelmäßig gegen Wurmbefall behandelt werden, da sie auch auf den Menschen übertragen werden können und die Nebenwirkungen einer solchen Maßnahme gering sind. Eine sogenannte Wurmkur behandelt jedoch immer nur einen bereits vorhandenen Wurmbefall. Wurmkuren können damit keine zukünftigen Erkrankungen verhindern.

Der Hund ist nach einer Wurmkur tendenziell besonders anfällig für einen Parasitenbefall. Auf Wurmkuren kann auch verzichtet werden. Alternativ kann der Kot des Mopses in regelmäßigen Abständen untersucht werden. Sollte der Mops bei diesem Check mal Würmer haben, so kann man dann gezielt handeln. Eigentlich ist dieses Vorgehen sogar logischer als die Präventivkur, denn Menschen nehme ja auch nicht vorbeugend eine Kopfschmerztablette, weil sie irgendwann mal Kopfschmerzen bekommen könnten...

Vorbeugen können Sie indem Sie Ihren Mops keinen Kot und keine Beutetiere (wie Mäuse) fressen lassen. (Beide Quellen können Würmer übertragen)