Möpse sind gesunde kleine Hunde, die selten krank werden. Schauen Sie bitte trotzdem genau hin.

Wenn Sie Veränderungen beobachten, weil Ihr Mops z.B. das Futter verweigert, vermehrt trinkt oder die Augen kneift, ist irgend etwas nicht normal.

Bei Möpsen aus unkontrollierten Zuchten sind leider auch Erbkrankheiten nicht ganz auszuschließen. Möpse mit "schlechten Genen" werden von verantwortungsvollen Züchtern nicht in die Zucht genommen!

 

Patella Luxation

Viele kleine Hunderassen sind von der Patella Luxation betroffen. Es bezeichnet die Fehlbildung des Kniegelenks, bei der die Kniescheibe nicht richtig im Kniegelenk liegt. Sie kann zum Lahmen des Mopses führen. Eine Patella Luxation kann operativ behoben werden.

 

Hüftgelenksdysplasie

Alle Hunderassen sind von der Hüftdysplasie betroffen. Zwar sind es häufiger die großen Hunderassen bei der diese Hüftgelenkserkrankung auftritt - aber auch der Mops ist manchmal davon betroffen. Die Hüftdysplasie wird ebenfalls genetisch weitergegeben.

 

Brachycephales Syndrom

Das Brachycephale Syndrom betrifft alle Rassen mit kurzem Kopf. (Boxer, Bulldoggen, Chihuahua, King Charles Spaniel, Malteser, Möpse, Pekinesen, Shih Tzu, Yorkshire Terrier). Die kurze Schnauze und das breite Gesicht sind die typischen Merkmale des Mopses, das jedoch zur Verkürzung des Nasenbeins und der Nasennebenhöhlen führt.

Je nach Schwere des brachycephalen Syndroms kann der Tierarzt mit einem chirurgischen Eingriff dem Mops die Atmung erleichtern und damit seine Lebensqualität verbessern.

Bitte achten Sie daher schon beim Welpenkauf auf die Freiatmigkeit der Eltern und des Welpen!

 

Demodikose

Die Demodikose ist eine parasitäre Hauterkrankungen, die durch Milben ausgelöst wird.

Es wird ein Immundefekt als Grund für die Anfälligkeit für diese Erkrankung vermutet. Ein verantwortungsvoller Züchter wird daher erkrankte Möpse aus der Zucht ausschließen.

Eine Demodikose kann tierärztlich behandelt werden - allerdings ist die Behandlung langwierig und kostenintensiv. Bitte suchen Sie daher Welpen und Züchter im Vorwege verantwortungsbewusst aus. (In den ersten 3 Lebenstagen können sich Welpen bereits bei der Mutter anstecken.)

 

Hornhautentzündung der Augen

Die Augen sind die große Schwachstelle des Mopses und müssen regelmäßig gesäubert und von Sekret befreit werden.

Sollten Sie tränende Augen, zähen Ausfluss oder das Zukneifen der Augenlieder bemerken, dann sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Es kann zu Hornhautentzündungen kommen, die sich im schlimmsten Fall zum Hornhautgeschwürr ausbreitet und bis zum Verlust der Sehkraft führen kann.

 

Spondylose

Die Spondylose ist eine Erkrankung der Wirbelsäule, von der oft ältere Hunde aller Hunderassen betroffen sind. Sie schränkt die Beweglichkeit durch Versteifung der Wirbelsäule schmerzhaft und stark ein.