Ernährung
Verwertbarkeit im Magen-Darmtrakt

Fleisch (gegart): ca. 90%
Fleisch (gekocht): ca. 80%
Herkömmliches Dosenfutter: ca. 45%-55% (je nach Fleischanteil)
Trockenfutter: ca. 30%-40%


Frischfleisch

Jede Tierart ist von der Evolution auf eine bestimmte Ernährungsweise ein­gerichtet. Hunde und Katzen sind Spezialisten im Jagen und Erlegen ihrer Beute. Ihre Verdauung und Verwertung ist daher auf tierische Fette und Proteine spezialisiert.

Der Hauptbestandteil der Mopsernährung sollte Fleisch sein!

Auch wenn es "bequem" ist auf industrielles Trockenfutter zurückzugreifen, so tun sie Ihren Möpsen mit Frischfleisch noch immer den besten Gefallen, wenn es um artgerechte, verwertbare und gesunde Nahrung geht. Wenn Sie auf Trockenfutter nicht verzichten können oder wollen, dann achten Sie bitte auf einen möglichst hohen Fleischanteil (von z.B. 70%).

Tipp: Lassen Sie sich von einem lokalen Anbieter ihr Frischfleisch in fertigen Portionstüten vorbereiten und frieren Sie diese ein. So haben Sie Tag für Tag nach dem Auftauen Frischfleisch für Ihre Möpse. Das ist genau so praktisch wie das Portionieren von Trockenfutter...

 

Dosenfutter

Dosenfutter kommt dem Fleisch am Nächsten. Beachten Sie neben der Inhalte und dem Fleischanteil bitte auch die Zubereitung. Das Fleisch sollte kalt abgefüllt und langsam erhitzt worden sein (so bleiben alle Proteine erhalten) sowie einen Gemüseanteil enthalten.

Vermeiden Sie Dosen mit minderwertigem Fleisch, da hier häufig Abfallprodukte von Tieren verwendet werden. Diese Dosen sind wie Fastfood da Ihr Mops davon mehrere Dosen pro Tag fressen müsste um alle wichtigen Nährstoffe zu bekommen. Fastfood sättigt nur kurzfristig und Ihr Mops hat nach kurzer Zeit schon wieder Hunger...

 

Trockenfutter

Zugegeben: Trockenfutter ist bequem und leicht zu tragen, sauber und ohne viel Aufwand haltbar und portionierbar. Achten Sie bitte trotzdem unbedingt auf Qualität! Es gibt nur einige Hersteller die wirklich gutes Trockenfutter anbieten.

Das Trockenfutter sollte an erster Stelle Fleisch enthalten, gefolgt von Gemüse und nur wenig Getreide. Achten Sie darauf das keine Schlachtabfällen der Katategorie II und III verarbeitet wurden.

Bitte beachten Sie auch mögliche, objektiven Nachteile von Trockenfutter:

Für die Verdauung von Trockenfutter benötigt der Mops rechnerisch ca. 4-6x so viel Flüssigkeitsbedarf in Form von Wasser. (Durch die Magengröße kann er diesen Bedarf jedoch gar nicht decken...)
Auch wenn die Endprodukte mit "frei von Konservierungsstoffen" gekennzeichnet sind (da in der Produktion keine verwendet wurde), so sind die Rohstoffe der Endprodukte häufig schon mit Konservierungsstoffen versehen.
Futtermittelallergien entstehen häufig durch Milben im Getreide als Trockenfutterbestandteil.
Auch von den Herstellern eingesetzte chemische Antioxidantien (zum "Versiegeln" des Trockenfutters) können sind bei längerer Einnahme als gesundheitlich gefährlich herausstellen.
Häufig wird das Trockenfutter eingefärbt um die Verarbeitung von Schlachtabfällen der Kategorie II und III (Sondermüll) zu verdecken.
Trockenfutter kennzeichnet sich leider durch eine extrem schlechte Verwertbarkeit im Magen-Darm-Trakt aus.